Endlich können wir gegen den Wind nach Bonaire

Mittwoch, 13.07.11  :  Nachdem wir schon über 8 Tage in der Wetterkarte , nach dem passenden Wetterfenster für die Überfahrt nach Bonaire , Ausschau halten , ist es endlich soweit . Um 7 Uhr geht in Spanish Water der Anker hoch . Der Wind und die Wellen kommen zwar aus Ost bis Südost , doch sind die Wellen nur 1,1 Meter hoch und der Wind liegt bei 17 bis 21 Knoten .

Nach 6 Stunden und 40 Minuten haben wir es geschafft und liegen vor Bonaire und der kleinen freundlichen Hauptstadt Kralendijk, an der Mooring . Das Wetter ist toll und das Wasser glasklar. Hier werden wir wohl die meiste Zeit mit Baden und Schnorcheln verbringen . Bonaire ist  für seine super Tauch - und Schnorchelgründe bekannt . Schon  am Ankerplatz können wir viele bunte Fische beobachten , die unter unserem Boot und auf 6 m Tiefe ihre Bahnen ziehen. Gleich gegenüber liegt die Insel Klein- Bonaire . Hier liegt das wahre Tauchrevier . Das Wasser zeigt sich in all seinen Blautönen und wir können uns kaum sattsehen .

Nur wenige Meter erhebt sich die karge Insel Bonaire aus dem Blau der Karibischen See. Ihre Reize liegen weitgehend unter Wasser , in den Tauchgründen des Bonaire Marine Park . Das Leben scheint im Zeitlupentempo voranzuschreiten und man genießt die Beschaulichkeit von Kralendijk , die herbe Kakteen - Wildnis im Nationalpark und Grazie von mehr als 10 000 Rosaflamingos in den Salzfeldern des Pekelmeeres.

1634 errichteten die holländer einen Millitärstützpunkt auf dem Korallendeich , dem Kralendijk , an der Werstküste . Für die Kolonisatoren war Bonaire lediglich als Ziegen - und Rinderweide interessant, die geschlachteten Tiere wurden in der Slagbaai ( ” Schlachtbucht ” ) im Norden für den Markt in Willemstad verladen . Erst die Direktoren der Westindischen Kompagnie entdeckten im 17. Jahrhundert die Möglichkeit , in flachen Becken Meerwasser verdunsten zu lassen und so billig Salz zu gewinnen, das in Europa ein begehrtes Konservierungsmittel war. Die schwere Arbeit in heißen Sonne mußten Regierungssklaven leisten. Das Salz aus dem Pekelmeer ist bis heute ein wichtiges Exportgut für die chemische Industrie . Zum bedeutendsten Wirtschaftsfaktor hat sich jedoch seit etwa 35 Jahren der Tourismus entwickelt .  Die  Zweihundertachtundachtzig - Quadradkilometer große Insel ist mit nur gut 15 000 Einwohnern dünn besiedelt.

Ausfahrt entlang des Barbara Beach nach Spanish Bay in Richtung Bonaire

Steuerbordseite


Backbordseite mit Hotelanlage

da kann man schon mal versuchen etwas zu trinken, aber es ist doch schwieriger als es aussieht

Bonaire in Sicht

Flaggenwechsel

Das Einklarieren geht problemlos und schnell ist alles erledigt. Wir laufen die Hauptstraße entlang, und wie überall, freundliche Menschen

wir gönnen uns ein…

sehen uns noch ein wenig um

Charlie macht noch ein paar schöne Bilder…

und am Abend geht es zurück zum Schiff.

Donnerstag, 14.07.

Wir fahren mit dem Dinghy in 25min. bis Klein Bonaire und genießen die Unterwasserwelt. Es ist einfach herrlich. Aber nach dem Schnorcheln wird an Land noch ein bischen gespielt, bevor es wieder zurück geht.

künstlerisch wertvolle Bilder werden in den Sand gemalt

unsere schönen Fundstücke vom schlendern am Strand werden ausgestellt

der schöne einsame Strand von Klein Bonaire - nur für uns

wir gehen jetzt nicht Kühe melken oder ähnliches, wir waren einfach nur schnorcheln

nach dem Mittagschlaf eine kleine Erfrischung

Am Abend geht es wieder zurück, am Montag werden wir uns ein Auto ausleihen und die Insel erkunden, aber

bis dahin genießen wir noch Wind und Wellen, sicher auch noch ein kleines Eis und füttern nach dem Frühstück immer unsere Fische