von Grenada nach Bequia

EIN LETZTER BLICK IN DIE TYRELL BAY

Nun sind wir also am Sonnabend von Grenada nach Carriacou hochgesegelt. 8 Std. 40 Seemeilen – ca. 70 km.
Erst schleppend, und dann sind wir doch noch schön gesegelt.

an kleinen unbewohnten Inselgruppen vorbei

Und wir werden wieder mit einem schönen Sonnenuntergang belohnt

Hier stehen wir nun auch wieder in einer schönen Bucht, aber gestern war Sonntag und da wurde den ganzen Tag alles verbrannt was man finden kann. Auf dem Land merkt man es wahrscheinlich nicht so, denn der Qualm zieht übers Wasser in die Boote. Morgens ging es schon um 6 Uhr los, so dass ich davon wach geworden bin. Abends als es dunkel wurde 18 Uhr , wurde immernoch gekokelt.

Man kann es hinter den Häuschen nicht richtig sehen, aber sehr gut riechen

Die Blätter von den Mangrovenbäumen sind sehr hart und verrotten wahrscheinlich auch sehr schlecht, also verbrennt man das Laub . Allerdings kann das nicht alles Laub gewesen sein, da sind auch alte Autoreifen und Plastikflaschen dabei. Jeder hat seine eigene kleine Müllverbrennungsanlage im Garten.

die Boatboys  haben gerade nichts zu tun und suchen zu wem sie fahren können und ihren französischen Wein verkaufen können :-)

Nach 2 Nächten klarieren wir aus  und weiter geht es in die Grenadiens. Erster Anlaufpunkt Chatham Bay. Eine wunderschöne Bucht, ein paar kleine Hütten, wo die Leute auf die  Segler warten, sonst nichts, Natur pur.

Das Wetter ist ruhig und wir entscheiden uns  in  die Tobago Cays zu segeln.

Vorbei an der schönen Salt Whistle Bay, die recht überfüllt aussieht, zu den Cays.

Hier ist es erstaunlich leer und auch wirklich ruhig hinter dem Riff.

Man kann die großen Schildkröten beobachten und große Rochen sehen wir dieses Mal auch. Zum gemeinsamen Schnorcheln kommen wir leider nicht, weil wir feststellen müssen, das eine Taucherbrille den Auswirkungen der Sonne erlegen war. Na egal direkt am Boot ist es auch sehr schön, wir sehen Kofferfische und alte Seeigel, die einem Kaktus gleichen. Die Rochen gleiten elegant durch das Wasser, aber sie sind so schnell, das man nicht „schritthalten“ kann.

Der nächste schöne Segeltag führt uns nach Bequia. Wir haben traumhaftes Wetter, segeln wieder über 7 Knoten und sind schon am zeitigen Nachmittag angekommen.
Die Bucht ist voll, aber wir finden „UNSEREN“ Ankerplatz. Naja, all zu viel Platz ist doch nicht, der Anker will nicht halten. Wir versuchen es ca. 5mal, ich bin begeistert, weil ich weiß was das Publikum so für Gedanken hat, wenn man selbst nicht betroffen ist, kann man sich gut amüsieren. Irgendwann hat es dann doch geklappt, der Anker hält.
Man muß allerdings dazu sagen, daß hier ein schlecht haltender Ankergrund ist. Viel Koralle und Gras und nur wenig Sand.
In der Nacht hatten wir kräftigen Wind und auch jetzt am Tage ständig starke Böen, so daß wir erst den Wetterbericht sehen wollen, wann es dann weiter gehen kann.

Bis bald
Christel und Frank